Schnellstes Internet für meine Adresse: So findest du’s

Auch in Zeiten von LTE und Glasfasertechnologie kennen viele Kunden (vor allem am Land) das Problem: Der Stream lädt nicht, der Download dauert ewig und an Uploads ist gar nicht zu denken. Obwohl scheinbar viel Geld in den Ausbau von Internetleitungen gesteckt wird, kommt bei den Endkunden nur wenig an.

Doch wie findet man das schnellste Internet für die eigene Adresse? In diesem Beitrag möchten wir allen helfen, die verzweifelt eine schnellere Anbindung suchen.


Highspeed-Internet für daheim finden

1. Ort bestimmen

Welche Internetverbindung für den eigenen Standort verfügbar ist, hängt primär davon ab, in welchem Ort man wohnt.

Hierbei unterscheidet man vor allem zwischen städtischen und ländlichen Regionen. Während in der Stadt Glasfaser oft schon weit ausgebaut ist, dümpelt man am Land über alte Kupferleitungen langsam daher.

2. Verfügbarkeitsabfrage anstellen

Obwohl die Ergebnisse bei diesen Anfragen nicht immer zu 100% der Wahrheit entsprechen, können sie eine erste Auskunft darüber geben, welche technischen Möglichkeiten man Zuhause hat.

Nahezu alle Netzbetreiber und Telekommunikationsdienstleister bieten so eine „Abfrage“.

>> Wirf einen Blick in unseren Vergleichsrechner (mit PLZ-Abfrage) >>

3. Zwischen Kabel- und Mobilfunkinternet entscheiden

Hat man die Abfrage durchgeführt oder sich lokal informiert, weiß man, mit welcher Leitung man es unter dem eigenen Haus zu tun hat.

Kabelgebundene Technik

Falls in der Umgebung noch alte Kupferkabel im Boden liegen, so ist die Wahrscheinlichkeit für schnelles Kabelinternet eher gering: Kupferkabel haben nur eine geringe Datenübertragungsrate.

Gibt es in der Nähe bereits Glasfaserkabel, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man auch Zuhause von schnellem drahtgebundenen Internet profitieren kann.

>> Wirf einen Blick in unseren Vergleichsrechner (mit PLZ-Abfrage) >>

Mobilfunkinternet

Wlan für unterwegs mit Smartphone

Vor allem am Land ist LTE oft deutlich besser ausgebaut, als schnelle Kabelverbindungen. Daher empfiehlt sich dort vor allem das Internet übers Mobilfunknetz.

Mit LTE sind Datenübertragungsraten von weit über 100 Mbit/s möglich. Zum Vergleich: Für das Streamen eines HD-Videos benötigt man ungefähr 6 Mbit/s.

Leider kommen in Deutschland viele Mobilfunkinternettarife mit einer Drosselung. Das bedeutet, dass nach dem Verbrauch eines gewissen Kontingents das Internet verlangsamt wird. In Österreich und der Schweiz ist dies meist nicht der Fall.

>> Wirf einen Blick in unseren Vergleichsrechner (Mobilfunkinternet für Zuhause) >>

4. Geschwindigkeit testen

Viele Anbieter ermöglichen einen Geschwindigkeitstest. Dabei wird die Drossel kurz aufgehoben und man sieht, wieviel mit der aktuellen Technik maximal möglich ist.

Das empfiehlt sich zB. dann, wenn man bereits einen DSL-Internetanschluss hat und man testen möchte, welcher Tarif Sinn macht.

Für einen Geschwindigkeitstest ist es am besten, dass man den Kundenservice anruft.


Fazit: Schnellstes Internet für meine Adresse

Wie du in diesem Beitrag lesen konntest, findet man das schnellste Internet für die eigene Adresse relativ einfach heraus.

Die zurzeit dominierenden Techniken heißen Glasfaser und LTE. Abhängig vom Ausbau sollte man sich für eine der zwei Varianten entscheiden.

Wichtig ist, dass man einen Tarif wählt, welcher am Standort Sinn macht. Es ist rausgeschmissenes Geld, wenn an der eigenen Adresse nur 10 Mbit/s per DSL verfügbar sind und man einen 30 Mbit/s Tarif bestellt.

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