Geoblocking umgehen: Ratgeber

geoblocking umgehenViele leidgeplagte Internetnutzer werden die Situation kennen: Man surft im Internet und möchte einen ausländischen Service nutzen – nach wenigen Sekunden poppt eine große Meldung auf: „Diese Webseite ist in Ihrem Land nicht verfügbar.“

Das ist nicht nur äußerst nervig, sondern kann den ein oder anderen sicher zur Weißglut treiben: Schließlich sorgt dieser einzelne Satz dafür, dass einem vielleicht der Zugriff auf große Online-Videotheken oder andere Services (wie zB. Online-Shops) verwehrt wird.

Damit es gar nicht so weit kommt, möchten wir in diesem Ratgeber die besten Möglichkeiten zur Umgehung von Geoblocking präsentieren. Außerdem zeigen wir, wo Geoblocking zum Einsatz kommt und warum es legal ist, Geoblocking zu umgehen.

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Warum existiert Geoblocking?

Der Begriff „Geoblocking“ kommt aus dem Englischen und bezeichnet das geographische Blockieren von Inhalten für Nutzer.

Kinox Geoblocking

Geoblocking wurde und wird dafür verwendet, um Nutzern den Zugriff zu Seiten zu verwehren (etwa wegen gerichtlichen Anordnungen – Beispiel: Kinox.to), oder weil Streaming-Seiten die Lizenz für ein bestimmtes Land nicht haben. Netflix und YouTube bedienen sich oft des Geoblockings.

Doch das Geoblocking kommt sogar dann zum Einsatz, wenn der User gar nicht merkt, dass er blockiert wird: Surft man auf die ausländische Webseite eines Online-Shops, wird man bei vielen Unternehmen automatisch zur heimischen Webseite weitergeleitet. Das merkt man daran, dass sich die Domainendung direkt nach dem Aufrufen zB. von „.com“ auf „.de“ umändert. So wird man von ausländischen Rabatten ausgeschlossen.

Sogar Google teilt Nutzer in Regionen auf: Auch wenn ein deutscher Nutzer „Google.com“ eingibt, werden die deutschen Suchergebnisse angezeigt. Das passiert, weil Google den Nutzer anhand der IP-Adresse erkennt und immer die gleichen Resultate anzeigen möchte.

Wie man sieht, setzen viele Internet-Services auf Geoblocking. Die Palette der Gründe ist groß: Manche machen es wegen rechtlichen Bedenken, andere möchten ihre Nutzer klar zu einem Land zuweisen.

Wie funktionieren Internetsperren?

Die Funktionsweise einer Geo-Internetsperre ist einfach erklärt.

Öffnet ein Nutzer eine bestimmte Webseite, erkennt der Server der Webseite, woher der Nutzer kommt. Das passiert anhand der IP-Adresse. Diese ist für jeden Internet-Teilnehmer einzigartig.

Geo IP Adresse

Die IP-Adresse gibt an, wo der Nutzer wohnt und bei welchem Internetanbieter er ist.

StopschildErkennt der Server der Webseite, dass das Land des Nutzers nicht erlaubt ist, wird der Nutzer auf eine andere Seite umgeleitet. Diesen Prozess kann der Nutzer nicht abbrechen. Meist ist es eine Block-Seite, auf der die Meldung „Diese Seite ist in deiner Region nicht verfügbar“ erscheint, bei Online-Shops oder Suchmaschinen wird man einfach zur entsprechenden Länderseite umgeleitet – beispielsweise von Google.com zu Google.de.


VPN: Beste Möglichkeit gegen Sperren

Im Internet werden spezifische (meist kostenpflichtige) Services gegen Sperren angeboten. Viele eignen sich jedoch nur für bestimmte Länder oder bestimmte Webseiten. Die beste Möglichkeit gegen Geoblocking ist und bleibt ein VPN.

Bei einem VPN handelt es sich um ein Virtuelles Privates Netzwerk. Es ermöglicht, eine Art Tunnelverbindung zwischen Computern herzustellen und die Internetverbindung eines anderen PCs/Servers zu verwenden.

Verbindet man sich per VPN mit einem Computer in einem anderen Land, so kann man dessen Internetverbindung und IP-Adresse nutzen. Nach außen hin wirkt es, als wäre man in diesem Land.

NordVPN Anmeldung

So kann man den Server austricksen und Inhalte sehen, die eigentlich nicht für das eigene Land vorbestimmt waren.

Durch die Popularität von VPN-Verbindungen gibt es immer mehr Anbieter, die VPNs für die ganze Welt anbieten. Dafür zahlt man einen niedrigen Preis (meist unter 10€ pro Monat) und kann den Service auf der ganzen Welt nutzen.

Wichtig ist, dass man sich für einen Anbieter entscheidet, welcher ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und schnell genug für Streaming ist.

Der beste VPN fürs Umgehen von Sperren: NordVPN

Geoblocking mit einem VPN umgehen:
So wird’s gemacht!

Passenden Anbieter aussuchen

Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es eine Reihe von VPN-Anbietern, die sich alle unterscheiden. Manche sind schneller, andere zuverlässiger und wiederum andere sind auch in Ländern wie China oder Russland verfügbar.

NordVPN (Unsere Empfehlung)

4/5 Sterne

Der Anbieter NordVPN hat seinen Sitz in Panama. Dort hat laut eigenen Angaben (und diversen Tests) Datenschutz einen hohen Stellenwert. Nicht nur Bankdaten (Stichwort: Panama Papers), auch VPN-Verbindungsdaten sind dort sicher.

NordVPN überzeugt uns gleich wegen mehrerer Faktoren: Der Anbieter ist zuverlässig, das Programm ist einfach zu bedienen und die Geschwindigkeit ist durchgehend schnell. Dem Streaming von ausländischen Videos oder dem zackigen Aufrufen von Webseiten steht somit nichts im Wege.

Zur Anbieterwebseite: NordVPN

NordVPN Server

Was die Anzahl von VPN-Standorten angeht, bleiben bei NordVPN keine Wünsche offen: In nahezu jedem Land der Erde hat der Anbieter Serverstandorte, über die der Nutzer sicher und privat surfen kann.

Zur Anbieterwebseite: NordVPN

Fazit: NordVPN konnte bereits in diversen Test- und Vergleichsberichten den 1. Platz abstauben. Das liegt nicht nur an Vorteilen, wie beispielsweise schneller Verbindung und vielen Serverstandorten, sondern vor allem auch an der hohen Sicherheit. Spezielle Kill-Switch-Funktionen und doppelte Absicherung über das Tor-Netzwerk garantieren eine hohe Sicherheitsstufe.  Zu unserem Testbericht

 Surfshark VPN

Surfshark 3/5 Sterne

Zur Anbieterwebseite: Surfshark

Surfshark VPN hat seinen Sitz auf den britischen Jungferninseln und ist ein VPN-Neueinsteiger. Dadurch gibt es noch nicht allzu viele User und die Server sind sehr schnell.

Ein besonderer Vorteil bei Surfshark sind die unbegrenzten Verbindungen: Während bei den meisten Anbietern ein Limit besteht (zB. maximal 3 Verbindungen), kann man bei Surfshark mit unendlich vielen Geräten eine VPN-Verbindung aufbauen. Somit kann man einen Account für den ganzen Haushalt verwenden, was ziemlich praktisch ist.

Am besten gefällt uns bei Surfshark, dass unendlich viele Verbindungen aufgebaut werden können. Außerdem sind die Preise tatsächlich sehr günstig (im 12-Monats-Plan weniger als 5€ pro Monat!). Negativ aufgefallen ist uns, dass es noch nicht ganz so viele Server wie bei anderen Anbietern gibt.

Zur Anbieterwebseite: Surfshark

HideMyAss!

hidemyass-geoblocking

3/5 Sterne

Bei HideMyAss! handelt es sich um den größten Anbieter von VPN-Services der Welt. Das Unternehmen ist in Großbritannien angesiedelt und globaler Marktführer.

Zur Anbieterwebseite: HideMyAss!

HideMyAss! kostet mehr als vergleichbare Anbieter, dafür kommt man in den Genuss der Vorteile des Marktführers: HideMyAss!-VPNs sind meist rasend schnell und vor allem in Europa hat der Anbieter ein gut ausgebautes Netz an Servern.

HideMyAss! hat positive und negative Seiten: Einerseits liegt der Fokus beim Anbieter definitiv auf der Geschwindigkeit, was sich beim Surfen bemerkbar macht. Auch die Verbindungen sind sehr stabil und brechen nahezu nie ab. Wer privat surfen möchte, sollte jedoch eine Alternative suchen. HideMyAss! gab in der Vergangenheit bereits Daten ans FBI weiter.

Zur Anbieterwebseite: HideMyAss!

Anmelden & Software downloaden

Nachdem du dich für einen Anbieter entschieden hast, kommt der nächste Schritt: Die Anmeldung und der Download der Software.

Bei der Anmeldung kann man zwischen Monatspaketen auswählen. Wer den VPN längerfristig nutzen möchte, sollte immer jenes Paket mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis aussuchen. Dieses ist meist auch gekennzeichnet.

Beispiel: Auswahlseite bei NordVPN
NordVPN Pakete

Abhängig vom Anbieter gibt es verschiedene Zahlungsmöglichkeiten. Zu den beliebtesten und sichersten gehört die Bezahlung per PayPal. Wer ganz sicher sein möchte, der kann bei einigen Services auch mit Bitcoin bezahlen. Hier werden keine privaten Zahlinfos an den Anbieter übermittelt.

VPN Geoblocking DownloadSobald man angemeldet ist und bezahlt hat, folgt der Download der Software. Die größten Anbieter haben für nahezu jede Plattform ein passendes Programm – egal ob Mac, Windows, Android oder iOS.

Software konfigurieren

Öffnet man die VPN-Software zum ersten Mal, muss man sie erst einmal richtig konfigurieren.

Zuerst gibt man die Zugangsdaten für den Anbieter ein. Diese hat man früher schon per Mail bekommen oder sie sind auf der Webseite des VPN-Services ersichtlich.

login

Der Login dauert in der Regel wenige Sekunden – wenn man die richtigen Daten eingegeben hat.

Im folgenden Fenster wird das Land ausgewählt. Wer einen Stream aus Großbritannien schauen möchte, klickt auf „United Kingdom“. Einen Augenblick später ist man mit dem UK-Server verbunden.

VPN Verbindung

Wichtig: Damit man sicher sein kann, dass man verbunden ist, empfehlen wir einen Besuch auf der Webseite wieistmeineip.de. Dort wird nicht nur die aktuelle IP-Adresse, sondern auch der Standort angezeigt. Wird (in diesem Beispiel) UK angezeigt, so ist die Verbindung hergestellt und man kann privat surfen.

Testen & ausländische Webseiten genießen

Alles ist konfiguriert und startklar: Jetzt musst du nur noch eine passende Webseite aufmachen.

In 99,9% der Fälle sollte die Webseite jetzt funktionieren, wenn das richtige Land ausgewählt ist. Kommt es trotzdem zu Problemen, hilft meist ein einfacher Serverwechsel.

Mit einem VPN hat man die ganze Welt bei sich daheim – unbegrenzt.

Mit deiner Entscheidung für einen VPN kannst du nun all diese Vorteile genießen:

  • Sicheres & privates Surfen – egal wo du dich befindest
  • Ausländische Webseiten im Inland schauen – ohne Geoblocker
  • Deutsche Webseiten im Ausland schauen – zB. den Livestream deutscher Sender
  • Die Gewissheit, nicht spioniert zu werden
  • Die Möglichkeit, jederzeit das IP-Land zu wechseln

Weitere Möglichkeiten zur Umgehung der Geoblocking-Sperren

Kostenlos, aber langsam und unsicher: Proxy

Auch ein Proxy ist dazu da, um die IP-Adresse zu verstecken. Im Gegensatz zu VPNs gibt es viele Proxy-Dienste kostenlos.

Klingt erstmal ganz gut, hat jedoch einige Nachteile: Gratis Proxies sind in der Regel zu langsam für viele Internetdienste und geben die IP-Adresse trotzdem weiter. Außerdem wird bei Proxies keine Tunnelverbindung wie bei VPNs verwendet, was für noch mehr Unsicherheit sorgt.

Unsere Meinung: Proxies eignen sich gut, um einfache, textbasierte Webseiten aufzurufen. Für komplexe Seiten und Streams sind (Gratis-)Proxies aber einfach zu schwach und zu langsam. Eine Liste an Gratis-Proxies findest du zB. bei Netzwelt.

Kostenloser Service von Google: Google DNS

Eine weitere Alternative zu VPNs ist die Nutzung von Google DNS, einem kostenlosen DNS-Dienst des amerikanischen Unternehmens.

Google DNS ist praktisch und wird vor allem von Nutzern in Ländern mit autoritären Regimen verwendet.

Als Erdogan im Jahr 2016 Twitter verbieten ließ, haben sich viele User per Google DNS mit Twitter verbunden.

Wer Google DNS verwenden möchte, muss einfach die IP-Adresse 8.8.8.8 in den Browser-Einstellungen unter „DNS“ eingeben.

Unsere Meinung: Google DNS ist zwar gratis und auch schnell, jedoch nicht sicher und Google weiß dann alles über euer Surfverhalten. Außerdem ist es fürs Streaming auch nicht geeignet.

Illegal und verboten: Streaming & Torrents

Wenn Streamingdienste im Ausland nicht funktionieren, wird man als Nutzer schnell zur Verwendung illegaler Streamingseiten und Torrents verleitet.

Wir raten stark von der Nutzung dieser Webseiten ab. Es ist nicht nur komplett illegal und in Deutschland (mit hohen Geldbußen!) strafbar, sondern stellt auch ein Risiko für die Sicherheit des eigenen Computers dar.

Die meisten Torrentseiten sind vollgepackt mit Werbebannern und Pop-Ups. Ein falscher Klick reicht, um auf einer Seite zu landen, die einen Virus herunterlädt.


FAQ: Fragen & Antworten zu Geoblocking

Gibt es Geoblocking in der EU noch immer?

Jein. Das EU-Parlament hat im vergangenen Jahr beschlossen, das Geoblocking aufzuheben.

Maxdome Streaming EuropaDoch damit ist es leider noch nicht getan: Zwar sind viele europäische Webseiten jetzt auch in anderen EU-Ländern verfügbar, doch es wurde nicht komplett umgesetzt.

Im Klartext bedeutet das: Wenn ein Nutzer seinen Netflix-Account im Ausland verwenden möchte, kann er das tun. Es ist jedoch nicht möglich, alle Serien und Filme in ganz Europa zu schauen.

Wer zB. in Deutschland englische Netflix-Filme schauen möchte, der muss noch immer zu einem VPN greifen.

Im folgenden Video werden die EU-Regeln zu Geoblocking verständlich erklärt:

Außerdem findet das Weiterleiten von einer Webseite zur anderen noch immer statt. Wer eine ausländische Online-Shop-Seite in Deutschland aufruft, wird schnell zur deutschen weitergeleitet.

Warum sind manche Musikvideos bei YouTube in Deutschland nicht erreichbar?

Zwischen der Lizenzbehörde GEMA und dem YouTube-Betreiber Google gab es in Deutschland über viele Jahre hinweg heftige Diskussionen bezüglich der Musikvideos auf YouTube.

Dies hatte zur Folge, dass Nutzer oft nur folgende Nachricht zu sehen bekamen.

Video Deutschland YouTube umgehen

Im Jahr 2016 kam es jedoch zu einer Einigung zwischen YouTube und der GEMA. Mittlerweile sind die meisten YouTube-Musikvideos daher für alle Nutzer frei zugänglich.

Ausnahmen gibt es jedoch immer. Hier empfiehlt sich dann wieder ein VPN, um den Youtube-Block zu umgehen.

Kann ich das Netflix-Geoblocking im Ausland umgehen?

Wer bereits einmal Netflix im Urlaub schauen wollte, stand sicher bereits vor dem Problem: Der Film ist nur in der Landessprache (oder gar nicht) verfügbar! Was jetzt?

Vermutlich hat Netflix für das entsprechende Land nur die Lizenzrechte für die dort gesprochene Sprache. Wer den Film beispielsweise auf Deutsch ansehen möchte, der muss dem US-amerikanischen Streaminganbieter irgendwie verklickern, dass die Seite gerade aus Deutschland (oder Österreich/Schweiz) aufgerufen wird.

Am besten geht das mit einem VPN. Somit wird Netflix eine deutsche Herkunft vorgegaukelt und der Film ist auf Deutsch verfügbar.

Kann ich Geoblocking auch auf dem Smartphone umgehen?

Vor allem wenn man unterwegs ist, kann es sein, dass man den Laptop nicht mit hat. Hier muss dann das Smartphone als mobile Medienzentrale herhalten.

VPN AppEs gibt gute Nachrichten für alle Smartphone-Nutzer: Android und iOS unterstützen die Verwendung eines virtuellen privaten Netzwerks. Alles was man dazu braucht, ist die App des gewählten Anbieters.

Im deutschsprachigen Raum gibt es viele VPN-Apps. Auch für unsere VPN-Empfehlungen Surfshark und NordVPN gibt es Apps. Wichtig ist jedoch, dass man sich vorher am PC registriert, bevor man die App herunterlädt.

Sind Geoblocking-Sperren legal?

Ja, leider.

Wenn ein Unternehmen im Rahmen der EU-Gesetze Geoblocking betreibt, ist es legal. So ist es noch immer so, dass es im Internet viele imaginäre Grenzen gibt. Bleibt zu hoffen, dass sich das in Zukunft ändern wird.

Ist das Umgehen von Geoblocking legal?

Es gibt noch keine richtigen Urteile zu diesem Thema.

Am ehesten kann man das Geoblocking-Umgehen als rechtliche Grauzone bezeichnen. Es ist nicht illegal, gegen die Geschäftsbedingungen von Streaming-Unternehmen zu verstoßen.

Die schlimmste Folge, die das Umgehen haben kann, ist die Sperrung des eigenen Accounts. Das ist jedoch keine rechtliche Folge, sondern vielmehr die „Strafe“ des Anbieters gegen den Kunden. Auch das ist jedoch sehr unwahrscheinlich, denn kein Anbieter wird freiwillig auf die monatlichen Gelder des Kunden verzichten.

illegalSehr wohl illegal handeln jedoch Menschen, die einen VPN für illegale Aktivitäten nutzen. Dazu können beispielsweise das Downloaden von sonst kostenpflichtigen Programmen oder das Schauen von illegalen Streams gehören. Wer einen VPN für sicheres und privates Surfen benutzt, handelt jedoch legal und im Rahmen der deutschen Gesetze.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Umgehung von Geoblocking nur dann bestraft wird, wenn man es für illegale Aktivitäten (zB. Raubkopie-Downloads) verwendet.

Wie umgeht man Geoblocking in China?

China gehört zu den restriktivsten Ländern der Erde mit der sogenannten „Great Firewall“.

Jede Webseite, die nicht ins Konzept der Regierung passt, wird verboten und gesperrt. Die Behörden zensurieren munter weiter und so trifft es auch große westliche Seiten, wie zum Beispiel YouTube oder Twitter.

Als westlicher Tourist möchte man in China auf die eigenen Social Networks natürlich nicht verzichten.

Das Umgehen von Geoblocking per DNS oder Proxy kann man im Reich der Mitte vergessen. Die einzige Maßnahme, die wirklich hilft, ist die Verwendung eines VPN-Services.

Doch auch der VPN-Service muss so entwickelt sein, dass er in China funktioniert. Bei NordVPN ist das der Fall: Mit sogenannten „Obfuscated Servern“ funktioniert’s. Die Funktion ist in den Einstellungen versteckt.

In diesem Beitrag geben wir Tipps zur Verwendung von VPNs in China

Gibt es auch kostenlose VPNs?

Ja, im Internet gibt es auch kostenlose VPN-Services.

Diese ermöglichen jedoch meist nur sehr niedrige Datenübertragungsraten und sind unsicher. Sie laufen meist über PCs von Privatpersonen, die dann den Datenverkehr verfolgen können. Daher empfiehlt sich der Gebrauch von kostenlosen Netzwerken nicht.

Tipp: Wer oft im Urlaub ist und über seine Internetverbindung Zuhause surfen möchte, kann einen VPN-Server einrichten. Router, wie zB. die Fritzbox, ermöglichen den Betrieb eines eigenen VPNs. Hilfe dazu gibt es bei Connect.

Kann ich meinen VPN-Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Nicht nur, wenn es nicht passt, kann der VPN-Tarif gekündigt werden.

Die meisten Anbieter erlauben jederzeit eine monatliche Kündigung. Das bedeutet, dass man theoretisch bereits nach einem Monat wieder kündigen kann. Somit verpflichtet man sich nicht für jahrelange Verträge, aus denen man dann nur schwer rauskommt.

Es empfiehlt sich trotzdem, den VPN-Vertrag im Voraus zu bezahlen, da man so meist einen günstigeren Deal bekommt.

Ist es kompliziert, Geoblocking zu umgehen?

Gar nicht!

Die Anbieter haben alle genaue Schritt-für-Schritt Anleitungen und wenn man den Anweisungen auf der Webseite und in den Programmen folgt, kann eigentlich gar nichts schiefgehen.

Musste man VPNs früher über die Einstellungen im Computermenü mühsam selbst eintragen, so erledigt das heute die Software der Anbieter. Mehr als Anmelden und Server auswählen muss man eigentlich nicht machen.


Fazit: Geoblocking umgehen

Wie wir in diesem Ratgeber eindrucksvoll gezeigt haben, ist es heutzutage keine Herausforderung mehr, Internetblockierungen zu umgehen.

Konnten früher nur versierte Computernerds VPNs verwenden, so werden VPNs heute von vielen Personengruppen verwendet. Die Palette reicht dabei von Gelegenheitsurlaubern über Serienfreaks bis hin zu Business-Travellern, die immer wieder in Länder reisen, in denen westliche Social-Media-Kanäle und andere Seiten gesperrt sind.

Zwar gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Aufhebung der Internetsperren, die beste ist unserer Meinung nach jedoch die Nutzung eines VPNs. Virtuelle private Netzwerke sind sicher und fallen im verschlüsselten Zustand auch Behörden oder Internetbetreibern nicht auf. So ist es unwahrscheinlich, dass es zu VPN-Sperren kommen wird.

Wer über VPNs normal surfen und streamen möchte, sollte sich jedoch für einen schnellen Anbieter entscheiden. Ist die Verbindung zu langsam, ruckelt der Stream und Webseiten laden lange. Wir empfehlen einen der oben vorgestellten Anbieter.


Weitere Infos zu VPNs: